Archiv der Kategorie: Rückblicke

Buntes Martinsfest auf dem Boxberg

Wochenlang hatten sie ausgeschnitten, geklebt, Transparentpapier eingesetzt und vieles mehr, um eine tolle Martinslaterne zu basteln. Viele wunderschöne Motive hatten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen oder Lehrerinnen für ihre Martinslaterne einfallen lassen. Am vergangenen Freitag war es dann soweit: gut 200 Kinder und Schüler sowie zahlreiche Eltern und Familienangehörige boten auch in diesem Jahr wieder ein leuchtend-buntes Bild beim traditionellen Martinsumzug des Stadtteilvereins und dem Kinder- u. Jugendzentrums Holzwurm Boxberg. Zahlreiche ehrenamtliche Vereinsvertreter sorgten für die Zugbegleitung. Bevor es aber losging, gab es in der katholischen Kirche ein Martinsanspiel.  In Anschluss ging es angeführt von St. Martin hoch zu Ross los. Gut gesichert durch die Freiwillige Feuerwehr  Rohrbach nahm der Zug am Buchwaldweg seine Aufstellung und zog dann über den Eichwald und den Boxbergring zum Jugendzentrum Holzwurm. Musikalisch gestaltet vom Jugendblasorchester, wurde klassisches Martinsliedgut gespielt und gesungen. Hunderte Kinderaugen leuchteten mit den Martinslaternen regelrecht um die Wette. Zielpunkt war wie immer der passend illuminierte Schulhof, wo es nicht nur ein zünftiges Martinsfeuer und die obligatorischen Martinsmännchen gab, sondern auch heißer Kinderpunsch bereitstand. Dazu spielte der Diakon der evangelischen Kirche die klassischen Laternenlieder. Die Teams des Stadtteilvereins und Jugendzentrums hatten  alles perfekt organisiert, sodass einem gemütlichen Beisammensein von Kindern und Eltern nichts im Wege stand.  I.S

Stadtteilbüro Boxberg im Nahversorgungszentrum offiziell eröffnet

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Der Boxberg hat hervorragende Aussichten“

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Boxbergs gibt es eine neue zentrale Anlaufstelle: das Stadtteilbüro im Nahversorgungszentrum, Boxbergring 12-16. Hier können interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen, um Projekte anzustoßen, Netzwerke zu schaffen und ihr Engagement für den Boxberg zu bündeln. Das Stadtteilbüro ist Herzstück und zugleich Arbeitsort des Stadtteilmanagements Boxberg: Dessen Einrichtung hatte der Gemeinderat im Juni 2016 beschlossen. Seit Mitte 2017 wird das Stadtteilmanagement Boxberg im Auftrag der Stadt vom Internationalen Bund (IB) betrieben. Ziel ist es, den Boxberg zusammen mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern in kultureller, sozialer, städtebaulicher und ökonomischer Hinsicht weiterzuentwickeln. Am Dienstag, 24. Oktober 2017, wurde das neue Stadtteilbüro im Beisein von rund 100 Besucherinnen und Besuchern offiziell eröffnet.

„Auf dem Emmertsgrund und im Hasenleiser haben wir bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Instrument des Quartiers- und Stadtteilmanagements gemacht. Ich freue mich, dass auch das Stadtteilmanagement auf dem Boxberg nun richtig Fahrt aufnimmt“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Der Boxberg hat hervorragende Aussichten – nicht nur in die Rheinebene hinein, sondern auch mit Blick auf die Zukunft. Das neue Stadtteilbüro wird sich schnell zu einem wichtigen Mittelpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bergstadtteils entwickeln.“

„Der Boxberg ist ein Stadtteil mit sehr viel Potenzial. Diesen Schatz möchten wir heben, gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, sagt Rüdiger Albert, Betriebsleiter des IB: „Ich freue mich, dass wir mit dem Stadtteilbüro Boxberg nun auch ganz offiziell starten können. Wir möchten Brücken bauen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Boxbergs, dem Nachbarstadtteil Emmertsgrund und der Gesamtstadt.“

Barrierefrei und vielseitig nutzbar

Die Räumlichkeiten des Stadtteilbüros im Nahversorgungszentrum sind barrierefrei zugänglich und vielseitig nutzbar. Es gibt einen großen Raum mit Arbeitsplätzen, Besprechungstisch und Sitzecke sowie einen abgetrennten Schulungsraum, in dem künftig PC-Kurse, Sprachkurse und vieles mehr stattfinden sollen. Der Raum soll zudem auch von Boxbergerinnen und Boxbergern als Internetcafé genutzt werden können.

Das Stadtteilbüro Boxberg im Nahversorgungszentrum, Boxbergring 12-16, ist derzeit wie folgt geöffnet: montags 14 bis 17 Uhr, dienstags 8.30 bis 11.30 Uhr, mittwochs 14 bis 17 Uhr, freitags 8.30 bis 11.30 Uhr und samstags 10 bis 13 Uhr. Ansprechpartnerinnen vor Ort sind die Stadtteilmanagerinnen Allegra Peiffer und Dorothea Malik. Ziel des Stadtteilmanagements ist es, den Boxberg zusammen mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern in kultureller, sozialer, städtebaulicher und ökonomischer Hinsicht weiterzuentwickeln.

 Boxberg – ein Stadtteil im Umbruch

Grundlage für die Einrichtung des Stadtteilmanagements Boxberg ist ein Gutachten, das das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber + Partner Stuttgart für die Stadt erstellt hat. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass mithilfe eines Stadtteilmanagements die Wohn- und Lebensqualität auf dem Boxberg deutlich verbessert werden kann: Bestehende Einrichtungen könnten besser vernetzt und neue Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote sowie generations- und konfessionsübergreifende Projekte entwickelt werden. Auf diese Weise könne das bürgerschaftliche Engagement gestärkt, die Quartiersidentität gefördert und das Gemeinwesen ausgebaut werden.

Der Boxberg ist ein Stadtteil im Umbruch. In den 1960er Jahren als erste große Stadterweiterung nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut, ging die Einwohnerzahl der „Waldparksiedlung“ in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück. Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei rund 4.000. Eine ruhige Lage, günstige Mieten und viel Grün und Freiräume kennzeichnen laut Gutachten das Wohnen auf dem Boxberg. Während die soziale Infrastruktur und die Verknüpfung mit dem Nachbarstadtteil Emmertsgrund als gut bewertet werden, mangelt es an generations- und konfessionsübergreifenden öffentlichen Treffpunkten. Hinzu kommen der Sanierungsstau bei den Wohngebäuden sowie die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Nahversorgungszentrums Iduna-Center.

Darüber hinaus gibt es hinsichtlich der Siedlungs- und Sozialstruktur im Stadtteil große Unterschiede: In Boxberg-West finden sich vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, die Wohndauer ist sehr lang und das Durchschnittsalter der Bevölkerung hoch. In Boxberg-Ost dagegen dominieren Geschosswohnungen und die Einwohnerinnen und Einwohner sind relativ jung. Diese Unterschiede zu überbrücken und positiv zu nutzen, wird eine große Herausforderung für das künftige Stadtteilmanagement sein.

Rüdiger Albert, Betriebsleiter des IB,Allegra Peiffer und Dorothea Malik IB,
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck,Ingo Smolka Stadtteilverein Boxberg

Bürgersprechstunde im Stadtteilverein Boxberg

              Bürgersprechstunde im Stadtteilverein Boxberg

Zur ersten Bürgersprechstunde nach den Sommerferien lädt der Stadtteilverein Boxberg alle Bergbewohner ein. Die Sprechstunden sollen den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben Ihre Probleme und Wünsche/Anregungen direkt vorzutragen. Anwesend sind einige Stadtrate, Bezirksbeiräte und der Stadtteilvereinsvorsitzende vom Boxberg, Ingo Smolka sein Die Sprechstunde findet am Freitag den 15.September  von 17.00-18.00 Uhr im Büro des Stadtteilvereins Boxberg, Waldrand 21 statt. Anfragen und Ideen können gerne auch außerhalb der Sprechstunde, unter der Telefon-Nr.06221/384427 Stadtteilverein Boxberg eingebracht werden.

Die nächsten Termine:      13.Oktober
                                              10.November
                                              08.Dezember

Rückblick Boxberger Erlebnistag 2017

 

Kostenlose Fahrrad-Codier Aktion und „Rad CHECK“beim Boxberger Erlebnistag am Sonntag 25 Juni 2017 von 12.00 bis 18.00

Räder erhalten unverwechselbare Individualnummer

Eine kostenlose Fahrrad-Codieraktion bietet der Polizeiposten Emmersgrund/Boxberg am Sonntag 25 Juni 2017, gemeinsam mit dem Stadtteilverein Boxberg. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Drahtesel in einem von der Stadt angebotenen „RadCHECK“ auf seine Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen. Die Aktion an der Waldparkschule findet von 12 bis 18 Uhr statt und ist offen für alle. Zur Codierung müssen lediglich ein Ausweis und ein Eigentumsnachweis für das Fahrrad, zum Beispiel eine Rechnung, mitgebracht werden. Bei der Codierung wird das Fahrrad mit einer unverwechselbaren Individualnummer gekennzeichnet und ist so dem Eigentümer leicht zuzuordnen. Damit ist die Fahrrad-Codierung eine sinnvolle Möglichkeit, um Diebstahl vorzubeugen. Im Rahmen des RadCHECKs führt das Team vor Ort notwendige kleinere Reparaturen kostenlos durch, etwa das Einstellen der Bremsen oder das Ölen der Kette. Dieser Service geht auf eine Initiative der Stadt Heidelberg zurück.   

                           

18. Boxberger Erlebnistag

          18. Boxberger Erlebnistag

Das Evang. Kinder- und Jugendzentrum „Holzwurm“ veranstaltet mit dem Stadtteilverein Boxberg  am 25. Juni auf dem Boxberg, unterstützt vom Freundeskreis der Waldparkschule,den Kinderbeauftragten, dem Turnerbund Rohrbach,der Waldparkschule und den beiden Berggemeinden ein großes Spiel- und Aktionsfest für Groß und Klein. In diesem Jahr findet der Erlebnistag auch wieder auf den Schulhöfen der Waldparkschule Boxberg statt. Um 11.00 Uhr wird mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Berggemeinden begonnen. Der Erlebnistag wird um 12.00 Uhr vom Oberbürgermeister Prof .Dr. Würzner und Ingo Smolka, Leiter des Ev. Kinder- und Jugendzentrums „Holzwurm“ und Stadtteilvereinsvorsitzenden Boxberg und zahlreichen Gästen wie Bundestagsabgeordneter Lothar Binding sowie einigen Gemeinderatsmitgliedern der Stadt Heidelberg offiziell eröffnet. Von 12 bis 20 Uhr stehen dann viele Attraktionen auf dem Programm:  Neben einer großen Tombola wird es eine Zauberer/Clown -Show, und einen Luftballonwettbewerb geben. Anlässlich des 200 jährigen Jubiläums des Rades findet eine Fahrrad-Codier Aktion der Polizei Heidelberg statt. Das mitgebrachte Fahrrad kann vor Ort kostenlos auf  Mängel überprüft werden. Außerdem darf auch dieses Jahr ein Kinder- und  Bücherflohmarkt eine große Spielstraße sowie ein Stadtteilquiz nicht fehlen. In diesem Jahr gibt es erstmals auch am Abend Programm: Es spielt die „Roadhouse Bluesband“. Parallel gibt es an diesem Tag die Möglichkeit die Waldparkschule  zu besichtigen und  sich über das Konzept der Gemeinschaftsschule zu informieren.